SPD macht sich stark für „Juniorwahl“ an Dormagener Schulen

Das Projekt "Juniorwahl" richtet sich an alle weiterführenden Schulen ab Klasse sieben und ist ein von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördertes Projekt des Vereins "Kumulus". Mittels geeignetem Unterrichtsmaterial werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Ablauf einer Wahl vertraut bemacht und führen dann eigenständig die „Juniorwahl“ von der Erstellung eines Wählerverzeichnisses bis zum Auszählen der Stimmen durch. Durch das Projekt sollen Schülerinnen und Schüler an Prozesse der demokratischen Willensbildung herangeführt und auf die künftige Teilhabe am politischen System der Bundesrepublik Deutschland vorbereitet werden.

Michael Dries, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, findet das Projekt gut geeignet, der wachsenden Politikverdrossenheit gerade unter jungen Leuten vorzubeugen: „Es geht darum, die Beteiligung junger Menschen in der Demokratie auch über Wahlen hinaus zu steigern, indem durch die Juniorwahl bei der jungen Generation das Interesse am politischen Geschehen insgesamt gefördert wird.“

Bundesweit beteiligen sich bereits über 1000 Schulen an der „Juniorwahl“, davon 150 aus Nordrhein-Westfalen. Auch an Neusser Schulen ist das Projekt bereits auf Interesse gestoßen. Fraktionsvorsitzender Bernhard Schmitt ist überzeugt, dass die Juniorwahl auch das Interesse Dormagener Schulen finden könnte. „Aus diesem Grund haben wir den Bürgermeister angeschrieben und ihn gebeten, an den Schulen für die Teilnahme zu werben. Nach der Bundestagswahl am 22. September findet die Wahl zum Europäischen Parlament gleichzeitig mit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 statt. An der Wahl zum Dormagener Stadtrat können bereits Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen. Eine hohe Wahlbeteiligung junger Menschen zu erreichen sollte Ziel jeder Politik sein.“

(06.06.2013 - Fraktion)

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