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Sportliches Wochenende für die Jusos Dormagen

Foto (20.09.2011) Die Nachwuchspolitiker der SPD Dormagen haben ein sportliches Wochenende hinter sich gebracht. Zunächst nahmen sechs Jusos am 24-Std.-Schwimmen des TSV Bayer Dormagen in der Römertherme teil (Foto). "Alexander Wysk hat dabei allein 3.900 m geschafft, Andreas Böckamp 3.000 m, das ist wirklich aller Ehren wert!", freut sich Juso-Chef Erik Lierenfeld der zwar selbst auch teilnahm sich aber vor allem über die Ergebnisse der anderen Jusos freute. "Wir haben insgesamt 10.300 m geschafft - umgerechnet 206 50m-Bahnen. Natürlich ist das aber noch ausbaufähig, schließlich ist es für den guten Zweck!", schließt Lierenfeld und stellt eine mindetens 100%ige Leistungssteigerung seiner eigenen 500m beim nächsten Mal in Aussicht. Der Erlös der Veranstaltung ging an die Hospizbewegung.

Ebenfalls sportlich ging es beim Menschenkicker-Turnier der Karnevalsgesellschaft Ahl Dormagener Junge zu. Dort nahmen die Jusos ebenso - in diesem Fall mit Unterstützung eines Mitglieds der Sozialistischen Jugend Deutschlands - "Die Falken" teil. Hier erreichen die Jusos immerhin den 6. Platz. "Diese Kooperation ist nicht zuletzt dem besonderen Engagement unseres Vorsitzenden und weiterer Jusos zu verdanken. Diesbezüglich gratulieren wir unserem Chef Erik Lierenfeld zur Wahl als Jungfrau Erika in der kommen Session und wünschen ihm und dem restlichen Dreigestirn sowie der Kinderprinzessin Melina I. eine tolle Zeit!", erklärt Vize-Chef Lukas Will.

Gemeinsame sportliche Aktivitäten sind aus Sicht der Jusos genauso wichtig wie politische Diskussionen. Es hält im Alltag fit und wir lernen über den Sport neue Menschen kennen.

Weitere Teilnahmen an sportlichen Events sind geplant.




Treffen der internationalen Jungsozialisten steht im Zeichen des Anschlages von „Utoya“

(05.08.2011) Mit tiefer Trauer haben die Dormagener Jungsozialisten auf die Ermordung ihrer 68 norwegischen Genossinnen und Genossen in Utoya sowie die weiteren Toten im Regierungsviertel reagiert. „Es berührt uns persönlich sehr, dass so viele junge Menschen sterben mussten, weil sie unsere politischen Überzeugungen von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität teilten“, erklärt der Dormagener Juso-Vorsitzende Erik Lierenfeld. Für die Jusos stehe aber fest, dass gerade dieses schlimme Verbrechen eine Verpflichtung dafür sei, nun erst recht für die Ideen des Internationalismus und der Gleichheit aller Menschen zu kämpfen.

„Vor diesem Hintergrund war es eine richtige Entscheidung, dass das Sommercamp der internationalen Jungsozialisten (iusy) vom 25.-31.07.2011 am österreichischen Attersee nicht abgesagt und so ein deutliches Zeichen dafür gesetzt wurde, dass sich die internationale Sozialdemokratie von rassistischen und islamfeindlichen Gewalttätern niemals einschüchtern lassen wird“, erläutert Denis Arndt, der als Vertreter der Dormagener Jusos am iusy-Treffen in Österreich teilnahm. Beim iusy-Treffen wurde von der internationalen Nachwuchsorganisation auch eine entsprechende Deklaration auf Englisch verfasst, die im gleichen Sinne für Toleranz und gegen Rassismus aufruft.

Islamfeindliche Angstkampagnen die von europäischen Rechtspopulisten, wie etwa der österreichischen FPÖ oder der niederländischen PVV geschürt werden tragen sicherlich nicht zur Beruhigung des gesellschaftlichen Klimas bei“, meint der Dormagener Juso-Vorsitzende Lierenfeld und macht damit die von solchen Organisationen ausgehenden Gefahren deutlich.

„Leider existiert mit der so genannten “Bürgerbewegung pro NRW“ auch hier in Dormagen eine Gruppierung dieser europäischen Rechtspopulisten“, ergänzt der stellvertretene Dormagener Juso-Vorsitzende Denis Arndt und erinnert in diesem Zusammenhang an die „pro NRW“-Kampagne aus dem letzten Kommunalwahlkampf: „Hilgers, Trzeszkowski und die Islamisten stoppen!“. Die Dormagener Jusos sind sich darin einig, dass der Einzug solcher geistigen Brandstifter in den Dormagener Stadtrat und in den Kreistag des Rhein-Kreises Neuss nur ein einmaliger Ausrutscher gewesen sein darf!




Jusos Dormagen: Aufgaben durch das Bildungs- und Teilhabepaket schnell übertragen

(20.07.2011) Dass das Bildungs- und Teilhabepaket der aktuellen Bundesregierung eine gute Sache ist, finden auch die Jusos in Dormagen. „Unser Ansatz war es schon immer, allen Kindern und Jugendlichen nicht nur kostenfreie Bildung vom Kindergarten bis zum Studium zu ermöglichen, sondern auch die Voraussetzungen zu schaffen, ihnen den Zugang zu einem guten sozialen und kulturellen Umfeld zu ermöglichen“, erklärt Lukas Will, stellv. Vorsitzender der Jusos Dormagen. „Insofern liegen wir mit der Jungen Union und deren Vorsitzende Alina Schiffer auf einer Linie.“

Allerdings zeigen sich die jungen Sozialdemokraten überaus irritiert über Schiffers Ansicht, dass die relativ geringe Inanspruchnahme der Leistungen aus diesem Paket nichts mit dem bürokratischen Aufwand, der vor der Gewährung betrieben werden muss, zu tun hat: „Bei der Übertragung der Zuständigkeit auf das Dormagener Jugendamt würde sich der Verwaltungsaufwand im Vergleich definitiv minimieren!“. „Dass das auch die Jamaika-Koalition so sieht und eine Zuständigkeitsübertragung auf das städtische Amt und damit die Einbindung des Bildungs- und Teilhabepakets in das bundesweit anerkannte Dormagener Modell befürwortet, beweist der fraktionsübergreifende einstimmige Beschluss, der aufgrund eines entsprechenden Vorschlags der SPD im Jugendhilfeausschuss und im Betriebsausschuss des Kultur- und Sportbetriebes Dormagen gefasst wurde“ erläutert der jugendpolitische Sprecher der SPD Michael Dries in diesem Zusammenhang.

Geradezu diskriminierend empfinden die Nachwuchspolitiker die Frage, ob die mangelnde Inanspruchnahme daran liege, dass „das Interesse für soziale und kulturelle Aktivitäten bei den Betroffenen eventuell nicht groß genug“ sei. Ein Desinteresse nicht an dem komplizierten Antragsverfahren festzumachen und damit vielen betroffenen Eltern pauschal mangelnden Einsatz vorzuwerfen, ist nach Meinung Wills mehr als gewagt. Das dann auch noch damit zu begründen, dass die Familien, die die Anträge bis heute gestellt haben, sich scheinbar auch im „Bürokratiedschungel“ zu Recht gefunden hätten, lässt nur vermuten, dass Teile der Jungen Union vielleicht den Bezug zur Realität der Betroffenen völlig verloren haben.




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